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  • AutorenbildThorsten König

Aufgedeckt: Die 7 häufigsten Mythen und Irrtümer über Factoring

Factoring ist eine bewährte Finanzierungsmethode, die vielen Unternehmen dabei hilft, ihren Cashflow zu verbessern und ihre finanzielle Stabilität zu sichern. Doch trotz seiner Beliebtheit gibt es immer noch viele Mythen und Missverständnisse rund um das Thema Factoring. In diesem Blogbeitrag wollen wir einige der häufigsten Mythen aufdecken und die Fakten klären.

 

1. Factoring nutzen nur Unternehmen in finanziellen Schwierigkeiten

Ein verbreiteter Irrtum ist die Annahme, dass Factoring nur für Unternehmen in finanziellen Schwierigkeiten geeignet ist. Tatsächlich sind unter den mehr als 100.000 Factoring-Nutzern viele erfolgreiche Unternehmen und Konzerne, die Factoring als strategisches Instrument zur Optimierung ihres Cashflows und zur Unterstützung ihres Wachstums nutzen. Factoring kann auch Unternehmen helfen, Engpässe zu überwinden und ihre finanzielle Stabilität zu sichern, unabhängig von ihrer finanziellen Situation.

 

2. Factoring ist zu teuer

Ein weiterer verbreiteter Irrtum ist die Annahme, dass Factoring teuer ist. Während Factoring mit Gebühren verbunden ist, bieten viele Factoring-Anbieter transparente Gebührenstrukturen und wettbewerbsfähige Konditionen. Die Vorteile von Factoring, wie verbesserte Liquidität, das reduzierte Risiko von Zahlungsausfällen und die verbesserte Eigenkapitalquote, können die Kosten oft mehr als aufwiegen. Zudem lassen sie die enormen Einsparungen nicht außer Acht. Durch die verbesserte Liquidität können eigene Rechnungen zügig beglichen und Skontoeffekte genutzt werden. Kosten für Forderungsausfälle gehören von nun an der Vergangenheit an. Und wird auch das Mahnwesen an einen Factoring-Anbieter übergeben, können nicht nur Nerven, sondern auch Zeit, Ressourcen und gegebenenfalls Personalkosten gespart werden.

 

3. Factoring beeinträchtigt die Kundenbeziehung

Ein häufiges Missverständnis ist die Sorge, dass Factoring die Beziehungen zu den Kunden beeinträchtigen könnte. In Wirklichkeit hat Factoring normalerweise keinen Einfluss auf die Beziehung zwischen Unternehmen und ihren Kunden. Der Factoring-Anbieter übernimmt lediglich das Einziehen der Rechnungen, während das Unternehmen weiterhin der Hauptansprechpartner für seine Kunden bleibt. Darüber hinaus gibt es noch andere Varianten, bei denen Ihr Kunde nicht erfährt, dass sie Factoring nutzen. Hier kommt es immer auf die Anforderungen des Unternehmens an, um die perfekt passende Lösung zu finden.

 

4. Factoring ist nur für große Unternehmen geeignet

Es ist ein verbreiteter Irrtum zu glauben, dass Factoring nur für große Unternehmen mit hohem Forderungsvolumen geeignet ist. Tatsächlich ist Factoring für Unternehmen jeder Größe und Branche geeignet, von kleinen Start-Ups bis hin zu mittelständischen Unternehmen als auch Konzernen. Aber auch Einzelforderungen können gefactort werden genauso wie B2B und B2C Kundenportfolien mit einigen zigtausend Debitoren.

 

5. Factoring ist Inkasso

Factoring wird häufig irrtümlicherweise mit Inkasso gleichgesetzt. Auch wenn Factoring und Inkasso ein identisches Ziel verfolgen – nämlich die Liquidität eines Unternehmens zu bewahren – gibt es doch einen wesentlichen Unterschied: Während Factoring darauf ausgelegt ist, eine verspätete Zahlung oder einen Zahlungsausfall zu verhindern, konzentriert sich das Inkasso darauf, überfällige Forderungen einzutreiben. Zudem bietet Factoring noch weitere Vorteile, die das Inkasso nicht bietet.

 

6. Die 10% Einbehalt des Factors aus Sperrbetrag erhöhen die Kosten

Ein weiterer hartnäckiger Irrglaube. Im Factoring ist es üblich, dass der Factoring-Nutzer einen Großteil des Bruttoforderungsbetrages – also in der Regel bis zu 90% innerhalb von 24 Stunden als Kaufpreis auf das eigene Bankkonto zur Steigerung der Liquidität ausgezahlt bekommt. Da im normalen Geschäftsbetrieb eines Unternehmens die Kunden stets bei Zahlung der fälligen Rechnung Abzüge, wie Skonto oder nachträgliche Rabatte sowie (Teil)-Gutschriften gelten machen, hat es sich als Standard über die vielen Jahre entwickelt, dass der Factoring-Anbieter ausschließlich dafür 10% als Sperrbetrag vom obigen Kaufpreis auf die Bruttoforderung abzieht. Dieser Sperrbetrag je Rechnung bleibt solange beim Factor bis der Kunde des Factoringnutzers zahlt. Zahlt dieser 100% der Bruttoforderungen, löst der Factor unverzüglich den Sperrbetrag auf und überweist die restlichen 10% - somit sind das keine Kosten, sondern nur ein Sicherheits-Einbehalt.  

 

7. Factoring ist kompliziert und zeitaufwändig

Viele Menschen glauben fälschlicherweise, dass Factoring ein komplizierter und zeitaufwändiger Prozess ist. In Wirklichkeit ist das moderne Factoring oft schnell und einfach implementiert, wenn man weiß, worauf zu achten ist. Die meisten Factoring-Anbieter bieten benutzerfreundliche Online-Plattformen, über die Unternehmen ihre Factoring-Transaktionen einfach und bequem verwalten können. Der Prozess einmal implementiert ist dann reibungslos und erfordert nur minimale administrative Aufwendungen seitens des Unternehmens.

 

Fazit: Factoring ist eine effektive Finanzierungsmethode

Factoring unterstützt die Unternehmen dabei, ihren Cashflow zu optimieren und ihre finanzielle Stabilität zu sichern. Die oben genannten Mythen und Irrtümer sollten nicht davon abhalten, die Vorteile von Factoring zu nutzen. Wenn Sie weitere Fragen zu Factoring und zu den vielen unterschiedlichen Anbietern haben oder erfahren möchten, ob Factoring die richtige Lösung für Ihr Unternehmen ist, zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren. 

 

Profitieren Sie von unserer 25-jährigen Expertise und gemeinsamen finden wir den passenden Anbieter und die perfekte Lösung für Ihr Unternehmen.

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